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Richtig Puls messen
Der Puls wird an Körperstellen gefühlt, an denen eine Arterie dicht unter der Haut verläuft, z.B. am Handgelenk. Durch leichtes Auflegen von Zeige- und Mittelfinger kann die Pulswelle, die vom Herzschlag ausgelöst wird, ertastet werden. Empfehlenswert ist die Verwendung einer Stopp-Uhr die auf 15 Sekunden eingestellt wird. Vermuten Sie Herzrhythmusstörungen, sollten Sie über 60 Sekunden lang alle Herzschläge zählen. Messen Sie zunächst Ihren Ruhepuls. Normal sind bei einem gesunden Erwachsenen 70 bis 80 Schläge pro Minute, ein niedrigerer Wert ist günstig. Ein sehr starker Schlag kann auf einen hohen Blutdruck hinweisen, ein sehr schwacher auf einen niedrigen.
So messen Sie Ihren Blutdruck richtig

- Setzen Sie sich auf einen Stuhl, stellen Sie Ihre Füβe flach auf den Boden auf, sitzen Sie 2-3 Minuten ruhig und entspannt.
- Die Messung erfolgt in der Regel am linken Arm.
- Stecken Sie Ihren linken Arm in die Schlaufe der Manschette. Schieben Sie die Manschette nicht über Kleidungsstücke und rollen Sie Ihren Ärmel nicht auf, wenn er zu eng ist, das konnte die Werte verfälschen.
- Der untere Rand der Manschette muss ca. 2 cm oberhalb des Ellbogens liegen.
- Legen Sie die Armmanschette so an Ihren Oberarm an, dass die Markierung in der Mitte Ihres Innerarms zentriert ist und an der Arminnenseite nach unten zeigt. Der Schlauch muss mittig entlang der Innenseite des Unterarms in Höhe des Mittelfingers verlaufen.
- Ist die Manschette gut positioniert, drücken Sie den Klettverschluss fest zusammen.
- Stutzen Sie Ihren Arm so auf einem Tisch auf, dass sich die Manschette in der Höhe Ihres Herzens befindet.
Hinweise:
- Die Messungen immer zur gleichen Tageszeit durchführen
- Die Manschette sollte guten Kontakt zu Ihrer Haut haben. Sie müssen Ihren Zeigefinger leicht zwischen Manschette und Ihrem Arm stecken können.
- Vergewissern Sie sich, dass der Luftschlauch nicht geknickt ist.
Stressfaktor nach Kerdo-Index bestimmen
1 - diastolischer Blutdruckwert (DIA) : durch Puls (P)
Definition: DIA - Diastole mmHg (unterer Blutdruckwert) P - Puls (Schläge pro Minute)
Funktionelle Reserven bestimmen
AF bis 2,6 - Normalwert AF 2,6 - 3,09 - leichte Erschöpfung AF 3,10 - 3,49 - Überanstrengung AF 3,5 und höher - starke körperliche Erschöpfung/Überanstrengung
AF = 0.0011(P) + 0.014(SYS) + 0.008(DIA) + 0.009(BM) - 0.009(GR) + 0.014(A)-0.27; Beispiel: P=70, SYS= 95, DIA=60, BM=60, GR=170, A=30 AF= 0.001170 + 0.01495 + 0.00860 + 0.00960 - 0.009170 + 0.01430 AF = 0,24 (Normalwert)
Definition: AF - körperliche Anpassungsfähigkeit P - Puls (Schläge pro Minute) SYS und DIA - Systole mmHg (oberer Blutdruckwert) und Diastole mmHg (unterer Blutdruckwert) GR - Körpergröβe in cm BM - Body mass in kg A - Alter
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